Weiterbildung: "Barrierefreiheit in Museen", 15.02.2014

erstellt am 19. Februar 2014

Nachbericht des Weiterbildungs-Beauftragten Wilhelm Leitner

(Bild: LMZ Salzburg)

Den zahlreichen Teilnehmern aus den verschiedenen Salzburger Museen wurden im Rahmen der Weiterbildung "Barrierrefreiheit in Museen" am 15.02.2014 die verschiedenen Probleme und Schwierigkeiten, die Menschen mit Behinderungen bei einem Museumsbesuch haben, aufgezeigt. 

Nach den einzelnen ausführlichen Referaten von Betroffenen, konnten die Weiterbildungs-Teilnehmer am Nachmittag durch Verwendung von Rollstühlen und Augenbinden mit Blindenstöcken selbst Erfahrungen über die damit verbundenen Schwierigkeiten sammeln.

Bei einem Rundgang durchs Salzburg Museum konnten mögliche Barrieren aufgezeigt werden.

Besonders auf die gesetzlichen Bestimmungen wurde sehr detailliert hingewiesen.

Für viele Museen werden nicht nur aufgrund von baulichen Gegebenheiten oder aus denkmalschutzbedingten rechtlichen Hindernissen manche Anforderungen sehr schwierig zu erfüllen sein. Es wurde darauf hingewiesen, dass bei einigen Barrieren mit einfachen Änderungen schon viel erreicht werden kann.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Veranstaltung für alle TeilnehmerInnen überaus informativ und hilfreich war und auch die Thematik mehr als ausreichend und von vielen möglichen Perspektiven betrachtet und bearbeitet wurde.

Besonderer Dank gilt allen Referenten für die wertvollen Beiträge, sowie dem Salzburg Museum für die Möglichkeit der Nutzung von den Räumlichkeiten. 

Danke auch an Irene Auinger für die Organisation und Moderation.

Zu den detaillierten Informationen über Tagesprogramm, Referenten etc. gelangen Sie über folgenden Link:

www.salzburg.gv.at/themen/ks/kultur/aktuelles_aus_den_museen.htm

Wilhelm Leitner, Obm. Stv.

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