Literaturtipps

Freiwillige und Ehrenamtliche in Museen und im kulturellen Erbe


Ein europäisches Handbuch
Herausgegeben von: Cristina da Milano, Kirsten Gibbs und Margherita Sani

Dieses Handbuch ist das Endergebnis eines zweijährigen (November 2007-Oktober 2009) europäischen Projekts, Volunteers for Cultural Heritage (VoCH), das von der Europäischen Kommission als Teil des Grundtvig Programms für lebenslanges Lernen finanziert wurde. Ausgangspunkt war die Feststellung, dass ehrenamtliche Mitarbeiter für die Erhaltung des kulturellen Erbes und für die Leitung kultureller Institutionen, wie Museen, immer wichtiger werden.

Der Zweck dieses Handbuchs ist es, einen Überblick über ehrenamtliche Mitarbeit in Museen und im kulturellen Erbe im eigenen und in anderen europäischen Ländern zu bieten, aktuelle Trends aufzuzeigen, gezieltes Training für bestimmte Bereiche zu entwickeln und  ein nützliches Werkzeug für jene zu bieten, die in diesem Sektor arbeiten.

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Ethische Richtlinien für Museen (Code of Ethics)

Herausgeber: ICOM Österreich/Deutschland/Schweiz  

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Die vom Internationalen Museumsrat ICOM (International Council of Museums) entwickelten und weltweit anerkannten Ethischen Richtlinien für Museen (Code of Ethics for Museums) bilden die Grundlage der professionellen Arbeit von Museen und Museumsfachleuten.
Der erste vollständige Code of Ethics wurde am 4. November 1986 in Buenos Aires (Argentinien) durch die 15. ICOM-Generalversammlung veröffentlicht. Am 6. Juli 2001 hat die 20. ICOM-Generalversammlung in Barcelona (Spanien) den code of Ethics fortgeschrieben und in einer neuen Fassung in englischer und französischer Sprache verabschiedet. Der „Code of Ethics for Museums" wurde am 8. Oktober 2004 auf der 21. ICOM-Generalversammlung in Seoul/Süd-Korea erneut überarbeitet.

ICOM Deutschland hat gemeinsam mit ICOM Schweiz und ICOM Österreich im Jahr 2010 nun eine autorisierte deutsche Übersetzung des revidierten "ICOM Code of Ethics for Museums" herausgeben:

ICOM-Code of Ethics, deutsche Fassung, 2010 (.pdf, 849 KB) 


Aufsicht im Museum

ICOM-Publikation zum Thema "Sicherheit im Museum!"

Herausgegeben von ICOM Schweiz in Zusammenarbeit mit ICOM Deutschland und ICOM Österreich. Übersetzung nach der Originalausgabe der Association francophone des Musées de Belgique und ICOM Wallonie-Bruxelles (Brüssel 2000).
Sicherheit im Museum! Dieses Thema, so alt wie das Museum selbst, hat seit dem Diebstahl der ''Mona Lisa'' vor bald hundert Jahren bis zur Plünderung der Schatzkammer des Topkapi-Museums in Istanbul seine Spuren hinterlassen. Trotz  technischer Fortschritte und der verbesserten Ausbildung des Personals in der alltäglichen Realität der Museen ist die Sicherheit nach wie vor ein großes Thema.
Das Empfangs- und Aufsichtspersonal steht dabei an vorderster Front und ist direkt mit den Sicherheitsproblemen konfrontiert.
Die vorliegende Publikation möchte dem betroffenen Museumspersonal auf übersichtliche und verständliche Weise die Grundregeln der Sicherheit darlegen.

Zu bestellen bei:
Mag. Heimo Kaindl
Diözesanmuseum
Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
T. +43 316 713994
F. +43 316 710224
dioezesanmuseum@graz-seckau.at


Bedrohte Museen: Naturkatastrophen-Diebstahl-Terror

Internationales Symposium der ICOM-Nationalkomitees von Österreich, Deutschland und der Schweiz in Bregenz, 19. - 21.5.2003

Herausgeber: ICOM Österreich

 

 Zur Hochwasserkatastroph 2002, welche viele zentral-europäische Museen heimgesucht hat, kommen laufend neue Bedrohungen für Museen hinzu: Der Risikofaktor Feuer, der Schadensverursacher Mensch, Kunstdiebstal oder Terror. Fachleute aus allen drei deutschsprachigen Ländern referierten und diskutierten bei diesem Symposium.

Tagungsband, 138 Seiten, ISBN 3-9501882-0-7. Erhältlich bei ICOM-Österreich.
Kontakt:
Mag. Heimo Kaindl
Diözesanmuseum
Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
T. +43 316 713994
F. +43 316 710224
dioezesanmuseum@graz-seckau.at


Leitfaden zur Verbesserung von Qualität und Standards in Museen

Ein ICR Projekt 1999 - 2003, International Committee for Regional Museums (ICR)

Herausgeber: International Committee for Regional Museums (ICR) Hans Manneby - Hartmut Prasch - Rainer Hofmann (Hrsg.)

 

Die Herausgabe der deutschen Version des ICR Bandes ''Leitfaden zur Verbesserung von Qualität und Standards in Museen'', wurde von ICOM Österreich, BM:UKK und Land Kärnten unterstützt.
Der erste Teil dieses Buches enthält einen allgemeinen Überblick über die Museumsverhältnisse in verschiedenen Teilen der Welt. Im zweiten Teil finden sich Richtlinien für die Museumsarbeit, die auf Erfahrungen und Schlussfolgerungen von Tagungen des Internationalen Komitees für Regionalmuseen der vergangenen Jahre beruhen und dort von Museumsfachleuten aus verschiedensten Blickwinkeln intensiv diskutiert wurden.

Erhältlich bei:
Museum für Volkskultur
Schloss Porcia
9800 Spittal/Drau
h.prasch@spittal-drau.at
Tel. +43 (0)4762 2890


Museen & Tourismus

Tagungsband des ICOM- Seminar, Salzburg, 17. & 18.11.2005

Herausgeber: ICOM Österreich

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In vielen Museen stellen Touristen, neben den Schulgruppen, bereits die stärkste Besuchergruppe dar. Diese Publikation beschäftigt sich mit der spannenden und zukunftsträchtigen Frage der Zusammenarbeit von Museen und Tourismusbranche.

Erhältlich bei:
Mag. Heimo Kaindl
Diözesanmuseum
Mariahilferplatz 3, 8020 Graz
T. +43 316 713994
F. +43 316 710224
dioezesanmuseum@graz-seckau.at


Bürgerschaftliches Engagement im Museum

Herausgeber: Deutscher Museumsbund e.V.

Bürgerschaftliches Engagement prägt das Museumswesen in weit stärkerem Maße als gemeinhin bekannt ist. „Ohne Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement“, heißt es in einer Erklärung des Deutschen Museumsbundes aus dem Jahre 1999, „wäre die Mehrzahl der Museen in der Vergangenheit nicht gegründet worden, vielfach heute nicht zu unterhalten und auch zukünftig in ihrer Existenz nicht gesichert.“
Nach einer Umfrage des Berliner Instituts für Museumskunde (seit 2006: Institut für Museumsforschung) setzt fast die Hälfte aller deutschen Museen freiwillige bzw. ehrenamtliche Kräfte ein, im Jahr 2003 waren das mehr als 30 000 Menschen, die aktiv im Museum tätig sind.

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