Barrierefreies Museum

Was bedeutet Barrierefreiheit für unsere Museen?

Das seit  1. Jänner 2006 geltende Bundes-Behindertengleichstellungsgesetz (BGStG) hat das  Ziel, Menschen mit Behinderungen gleichberechtigten Zugang zu öffentlich verfügbaren Dienstleistungen zu ermöglichen. Dazu gehören auch die Museen.

 Menschen mit Behinderung – mobilitätsbeeinträchtigte Menschen (Rollstuhl, Rollator, Kinderwagen, Krücken etc.), hörbeeinträchtigte/gehörlose Menschen, sehbeeinträchtigte/blinde Menschen, Menschen mit Lernbehinderung (od. mentaler Behinderung) –  treffen im Museum an vielfältige Grenzen: an Grenzen der Lesbarkeit von Texten (akustisch, sprachlich), an die Grenze der Erreichbarkeit, wenn kein barrierefreier Zugang gegeben ist, an die Grenze der Inhaltsvermittlung, weil es für Menschen mit besonderen Bedürfnissen oftmals keine eigene Erzählweise gibt. Eine Herausforderung für die Gestaltung von Museen.

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