Unter dem Titel „Là ci darem la mano …“ werden Operngestalten aus Mozarts, Verdis, Strauss‘ und Puccinis Meisterwerken auf dem Residenzplatz und im DomQuartier zu neuem Leben erweckt.
Parallel zur Installation im öffentlichen Raum werden die gleichen Opernfiguren, aus Holz gefertigt und für die Prunkräume dimensioniert, im DomQuartier präsentiert. Ihre unmittelbare Sinnlichkeit tritt in einen spannenden Dialog mit den historischen Räumen, die als Repräsentationsort der Salzburger Fürsterzbischöfe über Jahrhunderte einem bedeutenden Musikleben den Rahmen gaben.
Gezeigt werden hier auch Lithografien, die den Entwurfszeichnungen nachempfunden sind und den Werkstattprozess nachvollziehbar machen. Kleinformatige Bronzen von Eurydike, Parzival und Hamlet ergänzen den Reigen der Opernfiguren auf dem Residenzplatz. Auch sie entstammen den großen Erzählungen der europäischen Kultur: Eurydike steht für Liebe, Erinnerung und den unwiederbringlichen Verlust. Sie schlägt die Brücke zur ersten Opernaufführung nördlich der Alpen, als der Musikliebhaber Fürsterzbischof Markus Sitticus von Hohenems 1614 L´Orfeo von Monteverdi in der Salzburger Residenz aufführen ließ. Parzival verkörpert den Menschen auf der Suche nach Erkenntnis und innerer Haltung. Hamlet macht den Zweifel zur Voraussetzung verantwortlichen Handelns. So werden die literarischen und mythologischen Gestalten zu zeitlosen Bildern menschlicher Erfahrung.
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